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Offshore- Windenergie
Die Windenergie auf See liefert sauberen Strom für ein nachhaltiges Deutschland und ist bereits heute eine tragende Säule der Energiewende. Große Strommengen, stetige Energieproduktion, niedrige Kosten und hohe Akzeptanz zeichnen sie aus.
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Presse & News
In diesem Bereich finden Sie die aktuellsten Meldungen, Jobangebote und Stellungnahmen des BWO. Sprechen Sie uns bei Fragen gern jederzeit an.
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Der BWO
Der BWO ist die politische Interessenvertretung der Offshore-Wind-Branche in Deutschland. Wir bündeln die fachliche Expertise der Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von den Herstellern über die Entwickler und Betreiber bis hin zu den Dienstleistern der Offshore-Windenergie. Der BWO setzt sich dafür ein, die politischen, regulatorischen und ökonomischen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Offshore-Windenergie im Sinne der Energiewende zu verbessern. Der BWO ist für politische Akteure auf Landes- und Bundesebene zentraler Ansprechpartner zu allen Fragen der Windenergie auf See. Der BWO wertet aktuelle Entwicklungen aus und analysiert die Folgen künftiger regulatorischer Rahmenbedingungen.
Mai 2022
In der aktuellen Ausgestaltung setzt das WindSeeG weder die richtigen Anreize für Investitionen in Offshore-Windprojekte noch zur Dekarbonisierung der Industrie. Wir raten deshalb dringend an, den Fokus von der sogenannten „Gebotskomponente“ zu nehmen und die Systemdienlichkeit des offshore produzierten Stroms von vornherein stärker zu berücksichtigen. Letzteres fordert auch der Bundesrat in seiner Stellungnahme.
Systemintegration mitdenken – Versorgungssicherheit gewährleisten
Mit der laufenden WindSeeG-Novelle bietet sich jetzt die Möglichkeit, die Systemintegration des offshore produzierten Stroms frühzeitig mitzudenken. Diese Gelegenheit sollte die Bundesregierung nicht verstreichen lassen. Wir schlagen deshalb vor, die Systemintegration des Stroms aus Offshore-Windparks künftig über ein weiteres Ausschreibungskriterium anzureizen.
Studie belegt: Auktionsdesign im WindSeeG erhöht Industriestrompreise um bis zu 21 €/MWh
In Summe fallen bei einer Gebotskomponente in der Höhe der ungedeckelten englischen Referenzwerte bis zum Jahr 2045 zusätzliche Kosten von mehr als 14,5 Milliarden Euro für die Gebotskomponente in Deutschland an.
Aktueller WindSeeG-Entwurf vernachlässigt Industriepolitik
Mit dem parlamentarischen Verfahren ist die heiße Phase eingeleitet. Die Abgeordneten entscheiden jetzt auch darüber, wie attraktiv der Standort Deutschland im internationalen Vergleich abschneidet. Wir sind überzeugt, dass sich in den kommenden Wochen noch einiges bewegen wird – bewegen muss, um die geplante Ausbaubeschleunigung offshore auf den Weg zu bringen.
Gebotskomponente erhöht Industriestrompreis um bis zu 20 €/MWh
„Hochgerechnet wären das mehr als 14 Milliarden Euro Mehrkosten für die Industrie allein bis 2045. Das ist dummes Geld, das eigentlich dringend für die Systemintegration des offshore produzierten Stroms gebraucht wird“, erklärt Thimm.