- Offshore-Windenergie
Offshore- Windenergie
Die Windenergie auf See liefert sauberen Strom für ein nachhaltiges Deutschland und ist bereits heute eine tragende Säule der Energiewende. Große Strommengen, stetige Energieproduktion, niedrige Kosten und hohe Akzeptanz zeichnen sie aus.
- Termine & Veranstaltungen
- Presse & News
Presse & News
In diesem Bereich finden Sie die aktuellsten Meldungen, Jobangebote und Stellungnahmen des BWO. Sprechen Sie uns bei Fragen gern jederzeit an.
- Verband
Der BWO
Der BWO ist die politische Interessenvertretung der Offshore-Wind-Branche in Deutschland. Wir bündeln die fachliche Expertise der Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von den Herstellern über die Entwickler und Betreiber bis hin zu den Dienstleistern der Offshore-Windenergie. Der BWO setzt sich dafür ein, die politischen, regulatorischen und ökonomischen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Offshore-Windenergie im Sinne der Energiewende zu verbessern. Der BWO ist für politische Akteure auf Landes- und Bundesebene zentraler Ansprechpartner zu allen Fragen der Windenergie auf See. Der BWO wertet aktuelle Entwicklungen aus und analysiert die Folgen künftiger regulatorischer Rahmenbedingungen.
Januar 2021
Niederländischer Energieversorger Eneco wird in den Verband aufgenommen
Wir freuen uns sehr, Eneco als neues BWO-Mitglied begrüßen zu dürfen. Ein regelmäßiger brancheninterner Austausch von Erfahrungen und Best Practices ist sehr wichtig, um den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland zuverlässig und kostengünstig voranzutreiben.
Wasserstoff ist essenziell – aber grün muss er sein
Um Lock-in Effekte zu vermeiden muss der Fokus von Anfang an auf grünem Wasserstoff liegen. Denn nur mit Hilfe von Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen können wir unser gemeinsames europäisches Ziel der vollständigen Dekarbonisierung bis 2050 erreichen.
Wassertiefe & Küstenentfernung von OWPs in Deutschland
Die 2020 in Betrieb genommenen OWEA befinden sich im Mittel in 34 m Wassertiefe und stehen im Durchschnitt 89 km von der Küste entfernt. Auch die Anlagen, die in den kommenden Jahren realisiert werden, verteilen sich über ein weites Spektrum unterschiedlicher Wassertiefen und Küstenentfernungen.
Verteilung der OWP auf Bundesländer und Nord- bzw. Ostsee
Die zum Jahresende 2020 in Nord- und Ostsee installierte Leistung lässt sich anhand der Lage des jeweiligen Netzanschlusspunktes den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zuordnen. Die in der Nordsee installierte Leistung in Höhe von 6,7 GW entfällt mit 4,9 GW größtenteils auf das Land Niedersachsen, während die restlichen 1,8 GW auf Schleswig-Holstein entfallen. Die in der Ostsee installierte Leistung in Höhe von 1,1 GW ist vollständig Mecklenburg-Vorpommern zuzuordnen. In allen drei Bundesländern ist der Anteil der im Küstenmeer errichteten Anlagen deutlich geringer als der Anteil der in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) errichteten Anlagen.
Monatliche Marktwerte 2020
Die Monatsmarktwerte für Offshore-Windenergie sind bedingt durch die COVID-19-Pandemie Anfang 2020 eingebrochen und erreichten mit 1,1 ct/kWh im April 2020 den Tiefpunkt des Jahres. Seit August 2020 befindet sich der ReferenzMarktwert für Strom aus Offshore-Wind wieder auf einem mit dem Vorjahr vergleichbaren Niveau. Der Preiseinbruch in der ersten Jahreshälfte spiegelt sich auch im mengengewichteten Mittel wider, welches 2020 bei 2,7 ct/kWh liegt – 21 % unter dem Vorjahresmittel von 3,4 ct/kWh.
Konfiguration von Offshore-Windenergieanlagen
Die in 2020 in Betrieb genommenen Anlagen weisen im Durchschnitt eine Nennleistung von 6,84 MW, einen Rotordurchmesser von 153 m und eine Nabenhöhe von 105 m auf. Aus dem Verhältnis von Nennleistung zur Rotorfläche ergibt sich die sogenannte spezifische Flächenleistung in Höhe von durchschnittlich 372 W/m².
Ausbauziele Offshore-Windenergie
Die Ausbauziele für Offshore-Windenergie wurden 2020 mit der Novelle des WIndSeeG angehoben und gesetzlich fixiert.
Monatliche Offshore-Windenergieerzeugung in Deutschland 2020
Insgesamt wurden gegenüber der Hochrechnung für 2019 im Jahr 2020 13 % mehr Strom aus Offshore-Windenergie eingespeist.
Zubau Offshore-Windenergie
Die Grafik zeigt den Zubau an Offshore-Windenergie von 2008 bis 2020. Auffallend ist der Einbruch beim Ausbau der Offshore-Windenergie. Dieser Einbruch wird auch als Fadenriss bezeichnet und geht auf Fehlentscheidungen bei der Umstellung des Finanzierungsregimes auf Auktionen zurück.
Offshore-Wind-Branche definiert Handlungsfelder für die Politik
Heute wurden die Ausbauzahlen für die Offshore-Windenergie 2020 durch die deutsche Offshore-Windbranche vorgestellt. Demnach gingen im vergangenen Jahr 32 Anlagen mit einer Leistung von 219 MW erstmalig ans Netz. Insgesamt speisen damit in der deutschen Nord- und Ostsee 1.501 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 7.770 MW Strom ein. Aufgrund falsch gesetzter politischer Rahmenbedingungen konnten im 2. Halbjahr 2020 keine neuen Anlagen gebaut werden.