Schutz der Offshore-Windenergie ist eine Sicherheitsfrage 

31. Januar 2024

Die Sicherheit Deutschlands und der NATO-Staaten ist auch in den Offshore-Windparks in der Ostsee zu gewährleisten. Der Vorfall der Sichtung einer russischen Militärmaschine kurz vor der Insel Rügen zeigt, wie wichtig die Sicherung der Energieversorgung auf dem Meer auch vor physikalischen Angriffen ist.

„Die Offshore-Windenergie ist nicht nur systemrelevant für das Funktionieren der deutschen und europäischen Wirtschaft. Sie ist auch sicherheitsrelevant. Der Schutz der maritimen kritischen Infrastruktur über und unter Wasser ist von entscheidender Bedeutung“, stellt BWO-Geschäftsführer Stefan Thimm heraus. 

Die Offshore-Windenergie-Branche wünscht sich zur schnellen Reaktionsfähigkeit bei einem Vorfall z.B. Szenarienübung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden.

„Die geopolitische Lage hat sich seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine verändert. Wir müssen für den Fall der Fälle gewappnet sein, schnell gemeinsam in koordinierter Art und Weise zu reagieren, um die Energieversorgung gewährleisten zu können. Eine zentrale Meldestelle beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, wie im Entwurf des Kritis-Dach-Gesetz vorgesehen, begrüßen wir“, so Thimm.

 

Der BWO veranstaltet in Kooperation mit der Britischen Botschaft am 22. Februar 2024 einen parlamentarischen Abend zu dem Thema „Energiesicherheit – Wie sichern wir die Offshore-Infrastruktur?“

Weitere Informationen gibt es hier (Link)