Kennzahlen der Offshore-Windenergie

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Aktuelle Pressemeldungen

Stromkunden weiter entlasten

EEG-Umlage sinkt 2022 auf 3,723 Cent pro Kilowattstunde. „Mit Differenzverträgen für zukünftige Offshore-Windprojekte könnten wir sogar dafür sorgen, dass bei hohen Strompreisen zusätzliche Rückflüsse an das EEG-Konto erfolgen“, sagt BWO-Geschäftsführer Stefan Thimm.

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BWO: Ampel für mehr Offshore-Wind

Ergebnis der Sondierungsgespräche klingt vielversprechend: Die Rolle der Offshore-Windenergie wird explizit gewürdigt. Ob die Ankündigung eines neuen Strommarktdesigns für erneuerbare Energien auf die Einführung der längst überfälligen CFDs abzielt, wird sich zeigen.

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BWO: Neue Regierung muss Klimaschutz priorisieren

Der gesellschaftliche Wunsch nach einer höheren Priorisierung klimapolitischer Themen ist groß. Bei aller Uneinigkeit geht das doch klar aus den Wahlergebnissen von Sonntag hervor.

Um diesem Wunsch gerecht zu werden, braucht es im ersten Schritt schnellstmöglich eine neue Regierung – eine monatelange Hängepartie können wir uns hier schlichtweg nicht leisten.

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Offshore-Windenergie - Auf die Schnelle

Der Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e.V. (BWO) 
ist der Bundesverband aller Unternehmen, die in Deutschland Windparks planen, errichten und betreiben. Damit bündeln wir die Kraft und das Know-how für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland und Europa. Der BWO wurde Anfang 2015 zunächst als Arbeitsgemeinschaft Offshore-Wind (AGOW) gegründet und hat mittlerweile 18 Mitglieder. Ende 2018 hatten unsere Mitglieder in Deutschland 1.305 Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 6.382 MW am Netz. Damit produzierten alle Windparks in deutschen Gewässern im Jahr 2018 rund 18,8 Terrawattstunden Strom bei stetig sinkenden Kosten.

Offshore-Wind ist ein Leistungsträger im Mix der Erneuerbaren 
Offshore-Wind ist ein Eckpfeiler für die Energiesicherheit. Dabei profitiert Deutschland von seinen natürlichen Gegebenheiten. Nord- und Ostsee sind in ihrer Kombination aus besten Windverhältnissen und niedrigen Wassertiefen einmalig. Deswegen ist der Ertrag einer Anlage dort etwa doppelt so hoch wie an Land. Die Anlagen erzeugen an rund 363 Tagen im Jahr Energie. Bei steigendem Stromverbrauch und einem optimalen Ausbau der erneuerbaren Energien kann Offshore-Wind laut Fraunhofer IWES im Jahr 2050 rund 30 Prozent des Strombedarfs in Deutschland bereitstellen.

Offshore-Wind wird immer günstiger. 
Seit 2012 sind die Kosten für Offshore-Wind um bis zu 50 Prozent gesunken. Erste Windpark-Betreiber haben für besonders gut gelegene Windparks mit ihren Geboten ganz auf eine EEG-Festvergütung verzichtet. Sie wollen sich ausschließlich über den Börsenstromhandel finanzieren. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Technikentwicklung und Markteinführung liegen die Kosten für den klimafreundlichen und nachhaltigen Strom von Windkraft auf See auf ähnlichem Niveau wie neu errichtete Gas-, Steinkohle- oder Atomkraftwerke.

Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Arbeitgeber.
Mehr als 24.000 Menschen sind derzeit in der Branche beschäftigt. 40 Prozent davon jenseits der Küsten in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Eine umfangreiche Projektkette (Entwicklung, Bau, Betrieb) schafft zudem in vielen Unternehmen indirekte Beschäftigung. Damit steht fest: Die Offshore-Windenergie ermöglicht eine bundesweite Wertschöpfung. In den norddeutschen Bundesländern ist die Offshore-Windenergie eine Säule des Strukturwandels. Nach der Werftenkrise sichert die Offshore-Windenergie Standorte und Arbeitsplätze durch den Bau von Komponenten für Offshore-Windenergieanlagen, Umspannstationen und die Nutzung der Häfen als Logistikzentren.