Presseinformationen

WindSeeG im Bundesrat: 5 BWO-Empfehlungen zur WindSeeG-Novelle

In der aktuellen Ausgestaltung setzt das WindSeeG weder die richtigen Anreize für Investitionen in Offshore-Windprojekte noch zur Dekarbonisierung der Industrie. Wir raten deshalb dringend an, den Fokus von der sogenannten „Gebotskomponente“ zu nehmen und die Systemdienlichkeit des offshore produzierten Stroms von vornherein stärker zu berücksichtigen. Letzteres fordert auch der Bundesrat in seiner Stellungnahme.

Systemintegration mitdenken – Versorgungssicherheit gewährleisten

Mit der laufenden WindSeeG-Novelle bietet sich jetzt die Möglichkeit, die Systemintegration des offshore produzierten Stroms frühzeitig mitzudenken. Diese Gelegenheit sollte die Bundesregierung nicht verstreichen lassen. Wir schlagen deshalb vor, die Systemintegration des Stroms aus Offshore-Windparks künftig über ein weiteres Ausschreibungskriterium anzureizen.

Aktueller WindSeeG-Entwurf vernachlässigt Industriepolitik

Mit dem parlamentarischen Verfahren ist die heiße Phase eingeleitet. Die Abgeordneten entscheiden jetzt auch darüber, wie attraktiv der Standort Deutschland im internationalen Vergleich abschneidet. Wir sind überzeugt, dass sich in den kommenden Wochen noch einiges bewegen wird – bewegen muss, um die geplante Ausbaubeschleunigung offshore auf den Weg zu bringen.

Gebotskomponente erhöht Industriestrompreis um bis zu 20 €/MWh

„Hochgerechnet wären das mehr als 14 Milliarden Euro Mehrkosten für die Industrie allein bis 2045. Das ist dummes Geld, das eigentlich dringend für die Systemintegration des offshore produzierten Stroms gebraucht wird“, erklärt Thimm.

BWO: Gebotskomponente wirkt kosteneffizienter Energiewende entgegen

Mit den heutigen energierechtlichen Beschlüssen nimmt die Energiewende endlich wieder Fahrt auf. Neben vielen guten und wichtigen Neuregelungen – wie angehobenen Ausbauzielen und einer ganzen Reihe von Beschleunigungsmaßnahmen für den Offshore-Ausbau – sehen wir aber insbesondere beim Ausschreibungsdesign für künftige Offshore-Windprojekte noch Schwachstellen.

Bundesrettungsdienstgesetz für die AWZ

Innerhalb wenig mehr als einer Dekade ist es der Offshore-Windindustrie gelungen, eine qualitativ hochwertige und international herausragende Offshore-Rettungsinfrastruktur in der AWZ zu schaffen. Diese gilt es auch langfristig zu erhalten. Der BWO fordert daher, dass der Bund seinen Verpflichtungen nachkommt und ein Bundesrettungsdienstgesetz für die AWZ schafft.

WindSeeG-Novelle lässt Luft nach oben

Im Rahmen der Verbändekonsultation hat der BWO eine Stellungnahme zum vorliegenden Gesetzesentwurf abgegeben. Neben dem Auktionsdesign werden hier auch Themen wie die Netzanbindung, Realisierungsfristen und Rückbau adressiert.

Studentische Assistenz (m/w/d) gesucht

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Zu wenig Offshore-Windenergie in Europa

Die heute von WindEurope veröffentlichte Jahresstatistik zeigt, dass der Windenergie-Ausbau in Europa viel zu schleppend voran geht. „Keine Nachricht, die einen noch sonderlich überrascht. Und doch ist es immer wieder erschreckend, schwarz auf weiß zu lesen, wo wir stehen und wohin wir wollen – wohin wir müssen, um die gemeinsamen europäischen Klimaziele zu erreichen“, kommentiert BWO-Geschäftsführer Stefan Thimm.

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