BWO Über uns

Bahn frei für die Energiewende! 

Der BWO

Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e.V.
4. Dezember 2020

Der Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e.V. (BWO) bündelt Erfahrungen und Kompetenzen seiner Mitglieder und leitet daraus politische Handlungsempfehlungen ab. Laut Satzung hat der Verein die Aufgabe, den Ausbau der Windenergie auf See (OffshoreWindenergie) in der Bundesrepublik Deutschland oder in anderen Ländern der Europäischen Union aktiv zu fördern. Der Verein soll darüber hinaus den industrieweiten Austausch zu technischen und rechtlichen Themen fördern mit dem Ziel, einen dauerhaften Beitrag zur kostengünstigen und nachhaltigen Energieversorgung aus Offshore Windenergieanlagen zu liefern. 

Dazu sollen die bisherigen Entwicklungen von Offshore-Windenergie ausgewertet und mögliche Folgen künftiger Rahmenbedingungen analysiert werden. Für das Gelingen der Energiewende setzt sich der Verband für einen Genehmigungs- und Infrastrukturrahmen ein, der einen volkswirtschaftlich kosteneffizienten Ausbau der Offshore-Windenergie ermöglicht. 

Anfang 2015 wurde die Vorgängerorganisation Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie (AGOW) von zwölf Betreiberunternehmen gegründet. Diese Unternehmen waren bis Ende 2014 unter dem Dach der Stiftung Offshore-Windenergie in der Arbeitsgruppe Betreiber organisiert. 2018 wurde die Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie e.V. in Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e.V. (BWO) umbenannt. 

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Der Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore (BWO e.V.) ist der Bundesverband aller Unternehmen, die in Deutschland Windparks planen, errichten und betreiben. Damit bündeln wir die Kraft und das Know-how für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland und Europa. Der BWO wurde Anfang 2015 zunächst als Arbeitsgemeinschaft Offshore-Wind (AGOW) gegründet und hat mittlerweile 18 Mitglieder. Ende 2018 hatten unsere Mitglieder in Deutschland 1.305 Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 6.382 MW am Netz. Damit produzierten alle Windparks in deutschen Gewässern im Jahr 2018 rund 18,8 Terrawattstunden Strom bei stetig sinkenden Kosten.

Offshore-Wind ist ein Leistungsträger im Mix der Erneuerbaren Offshore-Wind ist ein Eckpfeiler für die Energiesicherheit. Dabei profitiert Deutschland von seinen natürlichen Gegebenheiten. Nord- und Ostsee sind in ihrer Kombination aus besten Windverhältnissen und niedrigen Wassertiefen einmalig. Deswegen ist der Ertrag einer Anlage dort etwa doppelt so hoch wie an Land. Die Anlagen erzeugen an rund 363 Tagen im Jahr Energie. Bei steigendem Stromverbrauch und einem optimalen Ausbau der erneuerbaren Energien kann Offshore-Wind laut Fraunhofer IWES im Jahr 2050 rund 30 Prozent des Strombedarfs in Deutschland bereitstellen.

Offshore-Wind wird immer günstiger. Seit 2012 sind die Kosten für Offshore-Wind um bis zu 50 Prozent gesunken. Erste Windpark-Betreiber haben für besonders gut gelegene Windparks mit ihren Geboten ganz auf eine EEG-Festvergütung verzichtet. Sie wollen sich ausschließlich über den Börsenstromhandel finanzieren. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Technikentwicklung und Markteinführung liegen die Kosten für den klimafreundlichen und nachhaltigen Strom von Windkraft auf See auf ähnlichem Niveau wie neu errichtete Gas-, Steinkohle- oder Atomkraftwerke.

Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Arbeitgeber. Rund 27.000 Menschen sind derzeit in der Branche beschäftigt. 40 Prozent davon jenseits der Küsten in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Eine umfangreiche Projektkette (Entwicklung, Bau, Betrieb) schafft zudem in vielen Unternehmen indirekte Beschäftigung. Damit steht fest: Die Offshore-Windenergie ermöglicht eine bundesweite Wertschöpfung. In den norddeutschen Bundesländern ist die Offshore-Windenergie eine Säule des Strukturwandels. Nach der Werftenkrise sichert die Offshore-Windenergie Standorte und Arbeitsplätze durch den Bau von Komponenten für Offshore-Windenergieanlagen, Umspannstationen und die Nutzung der Häfen als Logistikzentren.

 
 
 
 
 
 

Was wir machen

Wir bündeln Erfahrungen und Kompetenzen unserer Mitglieder
Aus dem Austausch mit den Mitgliedsunternehmen leiten wir politische Handlungsempfehlungen ab. Der Bundesverband ist dabei zugleich eine Plattform für unsere Mitglieder. Als solche sind wir die Interessenvertretung und Anlaufstelle und sichern den Informationsaustausch untereinander.

Wir kümmern uns um die Entwicklung von Offshore-Windenergie 
Als Experten werten wir die bisherigen Entwicklungen von Offshore-Windenergie aus und analysieren die Folgen künftiger Rahmenbedingungen – für die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie, die Deutsche Wirtschaft und den Naturschutz.

Wir sorgen für einen Erfahrungsaustausch 
Unser Bundesverband sorgt für einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch mit politischen Akteuren auf Landes- und Bundesebene. Wir sind als Experten Ansprechpartner von Abgeordneten und den Vertretern der zuständigen Ministerien – gerade bei anstehenden Gesetzgebungsverfahren.
 

Wir setzen uns für einen verlässlichen Rahmen ein 
Wir stehen kontinuierlich mit den Behörden im Austausch, beispielsweise mit der Bundesnetzagentur (BNetzA), dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und den Landesgenehmigungsbehörden. Wir werben dafür, dass unsere Erfahrungen in Vorschriften und Auflagen berücksichtigt werden und in künftige Entscheidungen mit einfließen. Denn für das Gelingen der Energiewende braucht es einen Genehmigungs- und Infrastrukturrahmen, der einen volkswirtschaftlich kosteneffizienten Ausbau der Offshore-Windenergie ermöglicht.