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Offshore- Windenergie
Die Windenergie auf See liefert sauberen Strom für ein nachhaltiges Deutschland und ist bereits heute eine tragende Säule der Energiewende. Große Strommengen, stetige Energieproduktion, niedrige Kosten und hohe Akzeptanz zeichnen sie aus.
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Presse & News
In diesem Bereich finden Sie die aktuellsten Meldungen, Jobangebote und Stellungnahmen des BWO. Sprechen Sie uns bei Fragen gern jederzeit an.
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Der BWO
Der BWO ist die politische Interessenvertretung der Offshore-Wind-Branche in Deutschland. Wir bündeln die fachliche Expertise der Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von den Herstellern über die Entwickler und Betreiber bis hin zu den Dienstleistern der Offshore-Windenergie. Der BWO setzt sich dafür ein, die politischen, regulatorischen und ökonomischen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Offshore-Windenergie im Sinne der Energiewende zu verbessern. Der BWO ist für politische Akteure auf Landes- und Bundesebene zentraler Ansprechpartner zu allen Fragen der Windenergie auf See. Der BWO wertet aktuelle Entwicklungen aus und analysiert die Folgen künftiger regulatorischer Rahmenbedingungen.
Wartung & Betrieb
Wartung und Betrieb von Offshore-Windparks
Inspektion und Instandsetzung auf hoher See
Regelmäßige Überprüfung und Instandhaltung sind für die Betreiber von Offshore-Windparks essenziell. Auch wenn alles rund läuft, müssen Fundamente und Rotorblätter hin und wieder vor Ort inspiziert und zum Beispiel auf Korrosionen, Risse oder Kolkbildungen an den Sockeln überprüft werden. Auch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) schreibt Vor-Ort-Wartungen von Offshore-Windparks ausdrücklich vor. Hierfür beauftragen Windparkbetreiber meist externe Service-Dienstleister, die auf Montage- und elektrotechnische Arbeiten – auch bei hohem Wellengang – spezialisiert sind.
Grundsätzlich gibt es drei Arten von Wartung:
Die automatische Wartung, die Fernwartung und die Wartung vor Ort.
Und im Störfall?
Baugruppen wie die Elektronik, Sensorik oder die Hydraulikanlage sind im Vergleich zu den mechanischen Teilen störanfälliger. Getriebe, Rotor oder Generator sind seltener defekt, die Reparatur ist aber aufwändiger, vor allem wenn ein Kran für den Austausch der Bauteile benötigt wird.
Moderne elektronische Condition Monitoring Systeme (CMS) ermöglichen eine Echtzeitüberwachung der Windturbinen und ihrer Komponenten. Gemessen werden Temperatur, Schwingungen, Druckzustände und weitere Größen. Die Systeme sorgen u.a. auch dafür, dass die Anlagen bei zu hohen Windgeschwindigkeiten automatisch aus dem Wind gedreht werden können. In manchen Fällen kann eine Störung in einer Anlage also ganz einfach in den Schaltzentralen der Betreiber an Land behoben werden. Hierfür müssen dann lediglich einige Einstellungen in der Elektronik geändert werden.
Andere Störfälle lassen sich jedoch nur durch Wartungsteams vor Ort in Ordnung bringen. Herrschen hoher Wellengang, starker Wind und Nebel, kann dies zur Herausforderung werden. Der sichere Transport der Serviceteams auf Schiffen zu den Anlagen ist nur an rund 20 Prozent der Tage im Jahr machbar. Kommen die Schiffe nicht nah genug an die Anlagen heran, können die Mannschaften alternativ mit Helikoptern transportiert werden.
Für Wartungsarbeiten vor Ort dienen die Umspannplattformen als wichtige Materiallager und Unterkünfte.