Kennzahlen der Offshore-Windenergie

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Aktuelle Pressemeldungen

Klima- und Naturschutz gemeinsam denken

Damit die Energiewende erfolgreich gelingen kann, ist es sehr wichtig Klima- und Naturschutz gemeinsam zu denken. Ziel unseres Beitritts zur OCEaN ist es, gemeinsam mit anderen Stakeholdern herauszufinden, wie der Ausbau der Offshore-Windenergie besser mit Naturschutz und gesunden Meeresökosystemen gelingen kann und unsere Erfahrungen mit unseren europäischen Partnern zu teilen.

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Kein Ausbau der Offshore-Windenergie im ersten Halbjahr 2021 – jetzt Fachkräfte halten und gleichmäßige Auslastung ermöglichen

Erstmals seit mehr als zehn Jahren wird in diesem Jahr in Deutschland kein Zubau bei der Windenergie auf See stattfinden. Diese Ausbaulücke ist nicht der Ausdruck mangelnden Interesses von Investoren oder fehlender Kraft der Industrie, sondern eine Folge von politischen Entscheidungen, deren Auswir-kungen für die Offshore-Windindustrie in Deutschland nun sichtbar werden.

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BWO: enorme Chancen für die Wirtschaft durch das Fit for 55 Package der EU

„Die EU-Kommission hat heute mit dem Fit for 55 Package einen wichtigen Impuls gegeben, um die Wirtschaft nach der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln und gleichzeitig die EU in Richtung der Klimaziele von Paris zu entwickeln. Je eher mit der notwendigen Transformation der Wirtschaft begonnen wird, umso besser ist das – für die Wirtschaft und für das Klima. Um die Klimaziele zu erreichen, benötigen wir mehr grünen Strom, mehr grünen Wasserstoff und auch mehr grenzüberschreitende Kooperationen. Gerade bei Großprojekten wie Offshore-Windparks und den dazugehörigen Netzen sehen wir immer wieder, dass eine gemeinsame Planung und Rahmen für Effizienz sorgt.“
(Stefan Thimm, Geschäftsführer BWO e.V.)

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Offshore-Windenergie - Auf die Schnelle

Der Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e.V. (BWO) 
ist der Bundesverband aller Unternehmen, die in Deutschland Windparks planen, errichten und betreiben. Damit bündeln wir die Kraft und das Know-how für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland und Europa. Der BWO wurde Anfang 2015 zunächst als Arbeitsgemeinschaft Offshore-Wind (AGOW) gegründet und hat mittlerweile 18 Mitglieder. Ende 2018 hatten unsere Mitglieder in Deutschland 1.305 Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 6.382 MW am Netz. Damit produzierten alle Windparks in deutschen Gewässern im Jahr 2018 rund 18,8 Terrawattstunden Strom bei stetig sinkenden Kosten.

Offshore-Wind ist ein Leistungsträger im Mix der Erneuerbaren 
Offshore-Wind ist ein Eckpfeiler für die Energiesicherheit. Dabei profitiert Deutschland von seinen natürlichen Gegebenheiten. Nord- und Ostsee sind in ihrer Kombination aus besten Windverhältnissen und niedrigen Wassertiefen einmalig. Deswegen ist der Ertrag einer Anlage dort etwa doppelt so hoch wie an Land. Die Anlagen erzeugen an rund 363 Tagen im Jahr Energie. Bei steigendem Stromverbrauch und einem optimalen Ausbau der erneuerbaren Energien kann Offshore-Wind laut Fraunhofer IWES im Jahr 2050 rund 30 Prozent des Strombedarfs in Deutschland bereitstellen.

Offshore-Wind wird immer günstiger. 
Seit 2012 sind die Kosten für Offshore-Wind um bis zu 50 Prozent gesunken. Erste Windpark-Betreiber haben für besonders gut gelegene Windparks mit ihren Geboten ganz auf eine EEG-Festvergütung verzichtet. Sie wollen sich ausschließlich über den Börsenstromhandel finanzieren. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Technikentwicklung und Markteinführung liegen die Kosten für den klimafreundlichen und nachhaltigen Strom von Windkraft auf See auf ähnlichem Niveau wie neu errichtete Gas-, Steinkohle- oder Atomkraftwerke.

Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Arbeitgeber.
Mehr als 24.000 Menschen sind derzeit in der Branche beschäftigt. 40 Prozent davon jenseits der Küsten in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Eine umfangreiche Projektkette (Entwicklung, Bau, Betrieb) schafft zudem in vielen Unternehmen indirekte Beschäftigung. Damit steht fest: Die Offshore-Windenergie ermöglicht eine bundesweite Wertschöpfung. In den norddeutschen Bundesländern ist die Offshore-Windenergie eine Säule des Strukturwandels. Nach der Werftenkrise sichert die Offshore-Windenergie Standorte und Arbeitsplätze durch den Bau von Komponenten für Offshore-Windenergieanlagen, Umspannstationen und die Nutzung der Häfen als Logistikzentren.