BWO – EXPERTISE

29. September 2026

10:00 - 11:30 Uhr

ONLINE

WindSeeG-Novelle:

Neue Spielregeln für die Offshore-Windenergie – Rechtliche Änderungen im Praxischeck

mit den ExpertInnen des BWO Rechtsbeirats:

Mit dem Kabinettsbeschluss soll das WindSeeG in zentralen Punkten geändert werden. Betroffen sind unter anderem Auktionsdesign, Absicherung und Realisierung von Offshore-Wind-Projekten, industriepolitische Anforderungen, Umweltregelungen sowie Betrieb und Rückbau. Im anstehenden parlamentarischen Verfahren geht es nun darum, wo der Gesetzentwurf noch angepasst werden sollte, um die Realisierung von Offshore-Windprojekten verlässlich abzusichern. 

Der BWO lädt Sie daher herzlich zu dieser Online-Expertise ein. Gemeinsam mit vier Kanzleien aus dem Rechtsbeirat des BWO – CMS Hasche Sigle, Watson Farley & Williams, Chatham Partners sowie Posser Spieth Wolfers & Partners – ordnen wir die wesentlichen Änderungen rechtlich ein, beleuchten ihre praktische Bedeutung und diskutieren die Auswirkungen auf die Branche. BWO-Geschäftsführer Stefan Thimm erläutert zudem, welche Änderungen aus Branchensicht im parlamentarischen Verfahren noch notwendig sind.

Im Fokus stehen dabei fünf zentrale Themenfelder:

  • Im Bereich des Auktionsdesigns stehen insbesondere das Entweder-oder-Verfahren, die Einführung von Höchstwerten für Offshore-Wind-Ausschreibungen sowie zweiseitige Contracts for Difference (CfD) im Fokus. 
    mit Posser Spieht Wolfers & Partners
  • Bei Sicherheiten, Realisierungsfristen und Pönalen
     geht es um die entsprechenden Anforderungen sowie deren mögliche Auswirkungen auf die Ausbauziele und den Ausbaupfad der Offshore-Windenergie. Dabei sollen auch die Auswirkungen auf internationale Kooperationsprojekte berücksichtigt werden.
    mit CMS Hasche Sigle
  • Mit Blick auf Industrie und Resilienzauktionen sollen insbesondere Resilienzkriterien in Ausschreibungen, zentral voruntersuchte Flächen sowie die Umsetzung des Net-Zero-Industry Act (NZIA) betrachtet werden.
    mit Watson Farley & Williams
  • Im Bereich Umwelt stehen umwelt- und naturschutzfachliche Novellierungen, bestehende Innovationspotenziale, ein zentral koordiniertes Umweltmonitoring in der AWZ sowie die Abschaffung des 2K-Kriteriums im Mittelpunkt.
    mit Chatham Partners
  • Für den Betrieb soll der Weiterbetrieb und Rückbau als zusammenhängende Lebenszyklusentscheidung betrachtet werden. Darüber hinaus soll die notwendige Offshore-Rettungsinfrastruktur in der AWZ thematisiert werden.
    mit Chatham Partners

Wir freuen uns auf eine praxisnahe Diskussion der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen und den Austausch mit Ihnen.