BWO-Stellungnahme zum Szenariorahmenentwurf zum Netzentwicklungsplan-Strom 2040/2045 der ÜNB (2027):
 

Aus Sicht der Offshore-Wind-Branche sind bei der Ausgestaltung des Szenariorahmenentwurf Nachbesserungen in folgenden Bereichen erforderlich:

    • Der BWO weist darauf hin, Optimierungsmaßnahmen ganzheitlicher zu betrachten. Neben Überbauung müssen auch geringere Leistungsdichten sowie internationale Flächenkooperationen und grenzüberschreitende Anbindungen berücksichtigt werden. Zudem sollten die Potenziale einer temporären Steigerung der Übertragungsleistung der 2-GW-ONAS im Szenariorahmen weiter geprüft werden.

    • Der BWO empfiehlt, im NEP mindestens eine entsprechende Sensitivität abzubilden in der netzgekoppelten Offshore-Elektrolyse und hybride Konzepte in den küstenfernen Zonen berücksichtigt werden und die Wechselwirkungen zwischen Stromnetzanbindung, Wasserstoffproduktion und erforderlicher Infrastruktur zu untersuchen.

    • Im vorliegenden Entwurf bleiben die Annahmen zu Laufzeit hinter den technisch möglichen Laufzeiten von 35 Jahren zurück, die sich auf mehreren Ebenen kostensenkend auswirkt und auch aus Umweltgesichtspunkten sinnvoll ist.

    • Für die Bewertung und bessere Steuerung der Netzausbaukosten im Offshore Wind-Bereich sollten einheitliche, transparente und verbindliche Standardkostenansätze für alle wesentlichen Netzkomponenten festgelegt werden, u.a. für Konverterstationen, Seekabel und Landkabel. Hier finden Sie die vollständige BWO-Stellungnahme zum „Szenariorahmenentwurf zum NEP-Strom 2040/2045 der ÜNB (2027)“ ↓