Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore

Wer wir sind

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Anlagen in Betrieb

Der Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore (BWO e.V.) ist der Bundesverband aller Unternehmen, die in Deutschland Windparks planen, errichten und betreiben. Damit bündeln wir die Kraft und das Know-how für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland und Europa. Der BWO wurde Anfang 2015 zunächst als Arbeitsgemeinschaft Offshore-Wind (AGOW) gegründet und hat mittlerweile 17 Mitglieder. Ende 2017 hatten unsere Mitglieder in Deutschland 1.169 Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 5.387 MW am Netz. Damit produzierten alle Windparks in deutschen Gewässern im Jahr 2017 rund 18,3 Terrawattstunden Strom bei stetig sinkenden Kosten.

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Tage im Jahr

Offshore-Wind ist ein Leistungsträger im Mix der Erneuerbaren Offshore-Wind ist ein Eckpfeiler für die Energiesicherheit. Deutschland profitiert dabei von seinen natürlichen Gegebenheiten: Nord- und Ostsee sind in ihrer Kombination aus besten Windverhältnissen und niedrigen Wassertiefen einmalig. Der Ertrag einer Anlage ist dort etwa doppelt so hoch wie an Land und die Anlagen erzeugen an rund 363 Tagen im Jahr Energie. Bei steigendem Stromverbrauch und einem optimalen Ausbau der erneuerbaren Energien kann Offshore-Wind laut Fraunhofer IWES im Jahr 2050 rund 30 Prozent des Strombedarfs in Deutschland bereitstellen.

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Kostenreduktion seit 2012

Offshore-Wind wird immer günstiger. Seit 2012 sind die Kosten für Offshore-Wind um bis zu 50 Prozent gesunken. Erste Windpark-Betreiber haben für besonders gut gelegene Windparks mit ihren Geboten ganz auf eine EEG-Festvergütung verzichtet und wollen sich ausschließlich über den Börsenstromhandel finanzieren. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Technikentwicklung und Markteinführung liegen die Kosten für den klimafreundlichen und nachhaltigen Strom von Windkraft auf See auf ähnlichem Niveau wie neu errichtete Gas-, Steinkohle- oder Atomkraftwerke.

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Beschäftigte in der Branche

Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Arbeitgeber. Rund 27.000 Menschen sind derzeit in der Branche beschäftigt. 40 Prozent davon jenseits der Küsten in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Eine umfangreiche Projektkette (Entwicklung, Bau, Betrieb) schafft zudem in vielen Unternehmen indirekte Beschäftigung. Damit steht fest: Die Offshore-Windenergie ermöglicht eine bundesweite Wertschöpfung. In den norddeutschen Bundesländern ist die Offshore-Windenergie eine Säule des Strukturwandels. Nach der Werftenkrise sichert die Offshore-Windenergie Standorte und Arbeitsplätze durch den Bau von Komponenten für Offshore-Windenergieanlagen, Umspannstationen und die Nutzung der Häfen als Logistikzentren.

Was wir machen

Wir bündeln Erfahrungen und Kompetenzen unserer Mitglieder und leiten daraus politische Handlungsempfehlungen ab. Wir sind dabei zugleich eine Plattform für unsere Mitglieder: Als solche sind wir die Interessenvertretung und Anlaufstelle und sichern den Informationsaustausch untereinander.

Wir kümmern uns um die Entwicklung von Offshore-Windenergie Wir werten die bisherigen Entwicklungen von Offshore-Windenergie aus und analysieren die Folgen künftiger Rahmenbedingungen – für die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie, die Deutsche Wirtschaft und den Naturschutz.

Wir sorgen für einen Erfahrungsaustausch Wir sorgen für einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch mit politischen Akteuren auf Landes- und Bundesebene. Wir sind als Experten Ansprechpartner von Abgeordneten und den Vertretern der zuständigen Ministerien – gerade bei anstehenden Gesetzgebungsverfahren.

Wir setzen uns für einen verlässlichen Rahmen ein Wir stehen kontinuierlich mit den Behörden im Austausch, beispielsweise mit der Bundesnetzagentur (BNetzA), dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und den Landesgenehmigungsbehörden. Wir werben dafür, dass unsere Erfahrungen in Vorschriften und Auflagen berücksichtigt werden und in künftige Entscheidungen mit einfließen. Denn für das Gelingen der Energiewende braucht es einen Genehmigungs- und Infrastrukturrahmen, der einen volkswirtschaftlich kosteneffizienten Ausbau der Offshore-Windenergie ermöglicht.

Was wir fordern

Die Reduzierung des Ausbaupfads der Windenergie auf See durch das EEG 2017 droht die positive Entwicklung der Offshore-Windindustrie in Deutschland, insbesondere am Anfang der 20er Jahre, auszubremsen.

Zusammen mit den Küstenländern und den Gewerkschaften wurde daher bereits im September 2017 mit dem Cuxhavener Appell ein Ausbau von mindestens 20 GW bis 2030 und 30 GW bis 2035 gefordert. Nur die Anhebung der Ausbauvolumina in Deutschland und ganz Europa werden für weitere und dauerhafte Kostensenkungen sowie Innovationen bei der Technologieentwicklung sorgen und den erforderlichen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel ermöglichen.

Freie Kapazitäten an bestehenden Konvertern sollten so früh wie möglich genutzt werden. Damit könnten zum einen Leerstandskosten an den entsprechenden Netzanbindungssystemen vermieden und zum anderen der Ausbau der Offshore-Windenergie verstetigt werden. Somit könnten Stromverbraucher mit mehr günstigem Strom vom Meer versorgt, die deutsche Herstellerindustrie vor einem Fadenriss bewahrt und die weitere Kostenentwicklung innerhalb der Industrie unterstützt werden.

Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien hängt der Erfolg der Energiewende in Deutschland wesentlich vom Netzausbau und Fortschritten bei der Sektorenkopplung ab. Dabei sollte dem Ausbau der großen Übertragungsnetze Priorität eingeräumt werden. Weitere Verzögerungen gilt es zu vermeiden. Zusätzlich sollten bereits jetzt alle bestehenden Möglichkeiten genutzt werden, um Netzengpässe an Land zu überwinden und die bestehende Netzinfrastruktur effizienter zu nutzen. Dazu zählen insbesondere Maßnahmen zur verbesserten Netzauslastung, das Stichwort lautet hier Digitalisierung.

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