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Energiesammelgesetz – BWO fordert Nachbesserungen von der Bundesregierung

Der Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore (BWO, ehemals AGOW) hat heute eine Stellungnahme zum Energiesammelgesetz veröffentlicht. Die Stellungnahme wird ebenfalls von der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE unterstützt. Darin betont der BWO insbesondere die Notwendigkeit der Umsetzung des Sonderbeitrages Offshore-Windenergie sowie die Erhöhung des Ausbauziels bis 2030. „Die Offshore-Windenergie ist eine Erfolgsgeschichte. Die Bundesregierung muss Tempo beim Ausbau machen, statt zu bremsen. Im Energiesammelgesetz ist Offshore-Windenergie daher zu berücksichtigen“, erklärt Uwe Knickrehm, Geschäftsführer des BWO e.V.. Der Sonderbeitrag Offshore-Windenergie ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung fest vorgesehen. Die Branche fordert einen kurzfristigen Sonderbeitrag von 1,5 GW. Diese Forderung wird von den Netzbetreibern mitgetragen. Bis 2030 fordern die Branchenvertreter eine Erhöhung des Ausbauziels von 15 GW auf mindestens 20 GW.

Die Offshore-Windenergie trägt aktuell mit einer installierten Leistung von rund 6 GW immer stärker zur sauberen Stromerzeugung in Deutschland bei. Zudem sind seit 2013 nach Angaben der AGEE-Stat des BMWi mehr als 15 Milliarden Euro in den Aufbau der Offshore-Windindustrie investiert wurden. Mittlerweile sind rund 27.000 Menschen in der Branche beschäftigt. Diese Erfolge sollten durch einen zusätzlichen Sonderbeitrag Offshore Windenergie – wie im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehen – mit dem Energiesammelgesetz weiter gestützt werden. Darüber hinaus fordert der BWO Nachbesserungen am Gesetzesentwurf bei den Vorgaben zur Beleuchtung der Windparks auf See sowie bei den neuen Konzepten für Windparks auf See ohne Netzanschluss und bei den Innovationsausschreibungen.

Das Energiesammelgesetz wird am Dienstag im Energieausschuss beraten und soll noch in diesem Jahr vom Bundestag verabschiedet werden.

Die Stellungnahme und die zugehörige Presseinformation des BWO können Sie hier downloaden.

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