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Vorstellung der Meta-Studie „Der Beitrag der Offshore-Windenergie zum Kohleausstieg“

Erreichung der Klimaziele erfordert Anhebung des Ausbaudeckels

Der Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e. V. (BWO) lud am 10. September zu einem parlamentarischen Abend unter dem Titel „Kohleausstieg – Offshore Ausbau. Woher wird der Strom kommen?“ ein. In der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften wurde durch das Forschungsinstitut Enervis eine Studie zum beschlossenen Kohleausstieg und den sich daraus ergebenden Chancen und Potenzialen für die Offshore-Windenergie vorgestellt. Im Anschluss daran diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Linke und Grünen die Ergebnisse der Studie.

Im Rahmen der Meta-Studie hatte das Forschungsinstitut Enervis ausgewählte Studien, die den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038 untersuchen, in Bezug auf die Rolle der Offshore Windenergie ausgewertet.Aus den zwölf untersuchten Szenarien ergibt sich für das Jahr 2030 ein Mittelwert von 18,8 GW installierter Offshore-Leistung. Denn mit jedem GW weniger an installierter Kohleleistung müssten im Mittel ca. 0,3 – 0,4 GW an Offshore-Leistung zugebaut werden.
Ohne die Anhebung des Ausbaudeckels der Offshore-Windenergie würde wenigstens eines der Klimaziele im Jahr 2030 nicht erfüllt werden – entweder das 65-Prozent-Erneuerbare-Ziel oder die Reduktion der Treibhausgase um 55% im Verglich zum Jahr 1990. Dabei konnten die berücksichtigten Studien den derzeit dramatisch stagnierenden Ausbau der Onshore-Windkraft nicht berücksichtigen. Dies macht zur Erfüllung der Klimaziele einen nochmals zusätzlichen Ausbau auf See unerlässlich – noch über die Annahmen der untersuchten Studien hinaus.
Eine zusätzlich installierte Offshore-Leistung in einer Größenordnung von 5 GW zum Jahr 2030 würde die Strompreise im Großhandel um rund 1,7 €/MWh senken.

Die Präsentation zur Meta-Studie sowie die Pressemitteilung können Sie hier downloaden.

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